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Hebetechnik

Räder leichter heben

Die Fahrzeugräder werden aufgrund größerer Dimensionen immer schwerer. Räder von Oberklassefahrzeugen, SUV und Kleintransportern können zwischen 35 bis 45 kg wiegen. Das ist deutlich mehr als die 30 kg, die laut den Sicherheitsvorschriften der Berufsgenossenschaften Mitarbeitern zugemutet werden dürfen. Bei einem Reifenwechsel ergeben sich einschließlich des Montage- und Auswuchtvorgangs mindestens 24 Rad-Hebevorgänge pro Fahrzeug. Deshalb liegt diese Tätigkeit  laut berufsgenossenschaftlicher Einschätzung im erhöhten Risikobereich. Darauf weist Wolf-Erik Schmitt, Leiter des ASA-Fachbereichs Hebetechnik, hin. Um die Mitarbeiter von Autohäusern und Kfz-Werkstätten vor diesen hohen Belastungen oder gar körperlicher Überbeanspruchung zu schützen, bieten die im ASA-Verband organisierten Werkstattausrüster Radmontagewagen an, die den Radwechsel erheblich erleichtern. Die Hebevorrichtungen lassen sich in der Werkstatt bequem manövrieren und einfach am angehobenen Fahrzeug positionieren. Dank ihrer großen Flexibilität erlauben sie einen schnellen und kräfteschonenden Radwechsel und -transport. Die Zahl der manuellen Hebevorgänge, die bei einem Reifenwechsel erforderlich sind, können mit den Radmontagewagen auf ein Minimum reduziert werden. Mit entsprechenden Adaptern lassen sich die Radmontagewagen zudem in anderen Werkstattbereichen nutzen, etwa für die Aufnahme von Infrarottrocknern oder schweren Karosserieteilen.

Radmontagewagen erleichtern den Radwechsel erheblich und lassen sich flexibel auch in anderen Werkstattbereichen einsetzen. - Foto: BlitzRotary