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Marktenwicklung

Klimaservice

Zurückhaltung trotz steigendem Bedarf

 Der anhaltende Streit um das Kältemittel R1234yf sorgt nach wie vor für Verunsicherungen im Werkstattausrüstungsmarkt. "Auf der Automechanika wurde deutlich, dass viele Werkstätten noch abwarten, welches alternative Kältemittel sich durchsetzen wird", fasst Mark Degenhardt, Leiter des ASA-Fachbereichs Klimaservice, die aktuelle Situation zusammen. Vor allem die deutschen Fahrzeughersteller setzen langfristig auf CO2 als klimafreundliches Kältemittel. CO2-Klimaanlagen werden sich aber voraussichtlich nicht bis zum 1.1.2017 in der Breite durchsetzen können. Ab diesem Datum ist in allen Neufahrzeugen das Kältemittel R134a verboten. "Einige Hersteller hoffen auf eine Verlängerung der Ausnahmegenehmigung über den 1.1.2017 hinaus, andere werden wohl R1234yf als Zwischenlösung einsetzen", sagt Mark Degenhardt. Ganz abgesehen davon sei zu beobachten, dass die Zahl der Fahrzeuge mit R1234yf und somit der Bedarf an entsprechenden Servicegeräten stetig wächst. Die Mitglieder des ASA-Verbandes bieten für R1234yf bereits eine große Bandbreite an Klimaservicegeräten an. Darüber hinaus stehen sie im engen Kontakt mit den Automobilherstellern und entwickeln Geräte, mit denen der Klimaservice unabhängig vom Kältemittel effizient, umweltschonend und gefahrlos durchgeführt werden kann. Kfz-Werkstätten müssen langfristig damit rechnen, mit zwei oder sogar mit drei Klimaservicegeräten zu arbeiten.

 

Langfristig müssen Kfz-Werkstätten aufgrund unterschiedlicher Kältemittel mit mehreren Klimaservicegeräten arbeiten. Foto: Dometic Waeco