zurück drucken

Klimaservice

Qualität schafft Prozesssicherheit

Die Zeit der R134a-Kliamaanlagen in Neufahrzeugen läuft demnächst ab. Laut EU-Richtlinie 2006/40/EG wird ab dem 1.1.2017 der Einsatz von R134a bei allen Neufahrzeugen verboten sein. "Wir gehen stark davon aus, dass die meisten Automobilhersteller in der Anfangsphase das alternative Kältemittel R1234yf einsetzen werden", sagt Harald Hahn, Vizepräsident des ASA-Verbandes. Jetzt schon sei zu beobachten, dass immer mehr Fahrzeugmodelle mit R1234yf auf den Markt kommen. Das hat unmittelbare Folgen auf den Service: Kfz-Werkstätten benötigen für den Klimaservice an R1234yf-Anlagen ein spezielles Klimaservicegerät. Bei der Anschaffung eines solchen Gerätes empfiehlt Hahn Kfz-Werkstätten auf eine hohe Qualität zu achten. Nur so sei die Prozesssicherheit in der Werkstatt gewährleistet und das Risiko für hohe Folgekosten minimiert. Langfristig geht Hahn davon aus, dass Kfz-Werkstätten neben dem R134a- und dem R1234yf-Gerät auch ein CO2-Klimaservicegerät benötigen werden. "Die meisten Automobilhersteller beschäftigen sich mit der CO2-Klimaanlage. CO2 hat den besten GWP-Wert, ist nicht giftig, nicht brennbar und kostengünstig herzustellen. CO2-Klimaanlagen werden sich zunächst in der Oberklasse und später auch in Volumenfahrzeugen durchsetzen", prognostiziert Hahn. Die Mitglieder des ASA-Verbandes werden zeitnah zur Markteinführung der ersten Fahrzeuge mit CO2-Klimaanlage geeignete Servicegeräte zur Verfügung stellen.

Kfz-Werkstätten werden langfristig aufgrund unterschiedlicher Kältemittel mehrere Geräte benötigen. Foto: AVL DiTEST