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Abgasuntersuchung

Eichfrist von AU-Geräten beachten

Seit dem 1.1.2015 ist das neue Eichgesetz in Kraft. "Die Umstellung verlief trotz eng gestecktem Zeitraum relativ unproblematisch", lautet das Zwischenfazit von Harald Hahn, Leiter des ASA-Fachbereichs Diagnose. Es brachte viele Änderungen mit sich, die sowohl die Gerätehersteller, als auch die Endanwender betreffen. So ersetzt die Baumusterprüfung die Bauartzulassung und die Konformitätserklärung die Ersteichung. Kfz-Werkstätten müssen ein neues eichpflichtiges Gerät innerhalb von sechs Wochen beim zuständigen Eichamt anmelden. Zudem ist nun der Gerätebetreiber dafür verantwortlich, dass das Gerät nachgeeicht wird. Hierzu muss er mindestens zehn Wochen vor Ablauf der Eichfrist schriftlich einen Antrag an das Eichamt stellen. Neu ist auch, dass das Eichsiegel ab 2016 nicht mehr auf das Datum der nächsten Nacheichung sondern auf den Zeitpunkt der letzten Eichung hinweist. "Der ASA-Verband begrüßt die Änderungen und Anpassungen im neuen Eichgesetz. Insbesondere die Gleichbehandlung der Opazimeter im Sinne der europäischen Geräterichtlinie 2004/22 EC (MID) stellt eine wesentliche Erleichterung für Anwender und Gerätehersteller dar", sagt der Fachbereichsleiter. Seinen Worten zufolge wird sich der Regelermittlungsausschuss unter Leitung der PTB künftig mit der Überarbeitung der Eichfehlergrenzen von Opazimetern befassen. "Der ASA-Verband wird in diesem Gremium erneut seine Kompetenz bei der Abgasmesstechnik einbringen", so Harald Hahn.

Gerätebetreiber sind nach dem neuen Gesetz für das Einhalten der Eichfrist verantwortlich. - Foto: Hella Gutmann Solutions