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Scheinwerfereinstellung

Fahrflächenbühne als Prüfplatz

Die korrekte Scheinwerfereinstellung ist ein wichtiges Sicherheitskriterium im Straßenverkehr. Um die Lage der Hell-Dunkel-Grenze bei der HU präzise ermitteln zu können, hat das BMVI mit der HU Scheinwerferprüfrichtlinie gesetzliche Rahmenbedingungen geschaffen, die bis zum 31.12.2016 von allen Prüfstellen und -stützpunkten umgesetzt werden müssen. "Die neue Richtlinie sieht im Wesentlichen eine explizite Bereitstellung, Markierung und Kalibrierung der Aufstellflächen für das Scheinwerferprüfgerät und das Fahrzeug vor. Zudem enthält sie Angaben zu den Mindestabmessungen, der Neigung und der Unebenheit der Aufstellflächen", erklärt Frank Beaujean, Leiter des ASA-Fachbereichs Prüfstände. Um teure Baumaßnahmen für das Einrichten eines nivellierten Prüfplatzes zu umgehen, können Kfz-Werkstätten künftig auch Fahrflächenbühnen als Prüfplatz nutzen. Selbst das Vorhandensein von Bühnenaufbauten wie Radfreiheber oder Gelenkspieltester sprechen dem nicht entgegen, sofern die Vorgaben der Richtlinie erfüllt werden. Derzeit wird ein Leitfaden erarbeitet, der viele praktische Fragen rund um die Aufstellflächen und deren Vermessung im Rahmen der vorgeschriebenen periodischen Stückprüfung regelt. "Der Leitfaden wurde von den Prüforganisationen angestoßen. Der ASA-Verband unterstützt dieses Werk, um bundesweit eine einheitliche Vorgehensweise bei der Bewertung und Stückprüfung der Aufstellflächen zu erreichen", sagt Frank Beaujean.

 

 


 

Fahrflächenbühnen können als nivellierte Fahrzeugaufstellfläche für die Scheinwerfereinstellung genutzt werden. - Foto: Linzing