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Hebetechnik

Viersäulen-Hebebühne im Vorteil

 

Fahrerassistenzsysteme (FAS) erleben derzeit einen wahren Boom. Die Justage derselben in der Werkstatt stellt jedoch hohe Anforderungen an den Arbeitsplatz. Das Fahrzeug muss auf einer nivellierten Ebene stehen. Die Aufstellfläche für die Justagevorrichtungen der FAS-Sensoren muss eben sein und erfordert viel Platz. "Es gibt Fahrzeughersteller, die für den FAS-Arbeitsplatz eine Gesamtfläche von 5 x 10 Meter empfehlen", sagt Wolf-Erik Schmitt, Leiter des ASA-Fachbereichs Hebetechnik. In vielen Fällen ist am FAS-Einstellplatz zudem eine Achsmesshebebühne erforderlich. Hier gibt es allerdings einen neuen Trend. "Aufgrund der neuen Vorgaben sind die systembedingten Vorteile von Scherenhebebühnen nicht mehr relevant. Viersäulen-Hebebühnen sind für FAS-Arbeitsplätze klar die bessere Lösung. Sie sind bei der geforderten Fahrflächenlänge nicht nur stabiler sondern auch kostengünstiger," sagt Wolf-Erik Schmitt. Zudem gehe der Trend dahin, Viersäulen-Hebebühnen bodeneben einzubauen, um das Auffahren auf die Fahrflächen zu erleichtern. "Mittelfristig müssen sich auch freie Kfz-Werkstätten mit der Justage von Fahrerassistenzsystemen befassen und in entsprechende Arbeitsplätze investieren", ist sich der Fachbereichsleiter sicher. Bodeneben eingebaute Fahrflächenhebebühnen stellen seinen Worten zufolge auch eine gute Lösung dar, Scheinwerfereinstellplätze gemäß den Vorgaben der neuen HU Scheinwerfer-Prüfrichtlinie zu realisieren.

 

Viersäulen-Hebebühnen eignen sich aufgrund ihrer Stabilität am besten für FAS-Arbeitsplätze. Foto: BlitzRotary