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Bremsprüstände

Drohende Lieferengpässe vermeiden

Kfz-Werkstätten und Prüforganisationen müssen bestehende Bremsprüfstände, die für amtliche Fahrzeuguntersuchungen genutzt werden, bis spätestens zum 31.12.2019 an die Anforderungen der aktuellen Bremsprüfstandsrichtlinie anpassen. "Da die Prüforganisationen ab dem 1. Juli 2015 bei Pkw flächendeckend den HU-Adapter einsetzen werden, ist die Dringlichkeit der Nachrüstung für Pkw-Werkstätten derzeit recht hoch. Das belegen auch die Zahlen der ASA-Statistik", sagt Frank Beaujean, Leiter des ASA-Fachbereichs Prüfstände. "Während Pkw-Werkstätten in die Modernisierung der Bremsprüfstände investieren, warten jedoch viele Betreiber von Nutzfahrzeugbetrieben noch ab, obwohl hier ein deutlich höherer Altbestand zu finden ist", ergänzt der Fachbereichsleiter. Dies könne später zu Lieferengpässen führen. Denn Nfz-Bremsprüfstände haben aufgrund ihrer höheren Komplexität und ihres ebensolchen Individualisierungsgrades deutlich längere Lieferzeiten als Pkw-Bremsprüfstände. Deshalb empfiehlt Frank Beaujean Nfz-Werkstätten sich jetzt schon mit der Aktualisierung ihres Prüfequipments zu befassen. Schließlich sei zu erwarten, dass der HU-Adapter noch vor Ende 2019 auch bei Nutzfahrzeugen zum Einsatz kommt. Spätestens dann wird die standardisierte Schnittstelle asalivestream für die Bremsprüfung erforderlich sein. Aktuelle Bremsprüfstände sind außerdem auf die neuen Prüfinhalte der HU-Bremsenrichtlinie abgestimmt und bieten mehr Sicherheit.


 

Nfz-Bremsprüfstände haben aufgrund ihrer höheren Komplexität längere Lieferzeiten als Pkw-Systeme - Foto: Linzing